Diese Seite versorgt Euch mit kritischen Kommentaren zu aktuellen CD Neuerscheinungen.
die TuneSpy CD-Reviews

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Montag, 28. April 2008

Girls in Hawaii - Plan your Escape

Unsere Wertung: ****

Plan Your Escape

Hört man die Folk-Popmelodien von Girls In Hawaii, ziehen sofort wunderbare Landschaften vor dem inneren Auge vorbei. Geht gar nicht anders.

Osteuropäische Einflüsse, einsame Mandolinen und Kinderreim-Gesang ("Couples On TV") machen dabei auch das zweite Album zu etwas ganz Besonderem. Unterwasser-Glockenspiele ("Coral"), jede Menge Geräuschelemente und zufällige Begebenheiten wie Regen, Hundegebell, das Läuten der Kirchturmuhr ("Plan Your Escape") oder Radiofrequenzen aus dem Verstärker ("Road To Luna") erschaffen eine traumhafte Akustik-Kulisse, schwerelos und energisch zugleich. Die Band war schon immer sehr naturverbunden, Blumenkinder inklusive Verzerrer.

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Testament - The Formation of Damnation

Unsere Wertung: *****

The Formation of Damnation

Dieses Album ist für Trash-Metaller einfach ein MUST!

Richtig geile Gitarrenriffs, fette Drums, die richtige Portion Aggresivität und Schnelligkeit und genialer Gesang!! Wow!!

So wird Thrash gespielt

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Whitesnake - Good to Be Bad

Unsere Wertung: ****

Good to Be Bad

Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen der Band und elf Jahre nach dem letzten Studiowerk Restless Heart veröffentlichen Whitesnake ein neues Album voller gutklassiger Songs.

So mancher Fan hatte sich schon damit abgefunden, dass David Coverdale und seine Begleitmusiker nur noch live in Erscheinung treten, doch die Weiße Schlange hat es tatsächlich noch mal ins Studio geschafft. Das Ergebnis sind acht harte Rocker und drei Balladen, die sämtliche Whitesnake-Trademarks in sich vereinen und mit mehrheitsfähigen Refrains überzeugen können. Die Band, zu der anno 2008 neben Coverdale Co-Komponist/Co-Produzent/Gitarrist Doug Aldrich, der zweite Gitarrist Reb Beach, Basser Uriah Duffy, Keyboarder Timothy Drury und Drummer Chris Frazier gehören, betrachtet Good To Be Bad als legitimen Nachfolger des 1989er Erfolgsalbums Slip Of The Tongue und schätzt ihr Werk damit durchaus realistisch ein. Whitesnake-Fans werden an den elf neuen Hochkarätern auf jeden Fall ihre hardrockige Freude haben.

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Sonntag, 27. April 2008

TuneSpy Charts Woche 18/2008





TuneSpy Video Clip Show 4

Viel Spaß mit unseren ausgewählten MusikVideoClips gefunden auf YouTube!

Heute wieder ein paar Titel, die sich in unseren Ohren in letzter Zeit aufgedrängt haben.

Freitag, 25. April 2008

Nneka - No Longer at Ease

Unsere Wertung: *****

No Longer at Ease

Hammeralbum!

Soviel Qualität auf einer Scheibe hält doch kein Mensch aus!!!

Im Jahr 2005 machte die gebürtige Nigerianerin NNEKA mit ihrem Debütalbum "Victim Of Truth" und Tourneen mit Seeed, Patrice etc. von sich reden. 2008 meldet sich NNEKA mit ihrem neuen Album "No Longer At Ease" nun zurück, um uns in ihre Welt einzuladen.

Auf "No Longer At Ease" hat NNEKA mit dem Produzenten DJ Farhot (mit ihm hat sie schon beim Debütalbum zusammengearbeitet) und dem französischen Produzenten Jean Lamoot (Salif Keita, Noir Desir, etc.) zusammengearbeitet. "No Longer At Ease" ist eine konsequente Weiterentwicklung ihres eigenen Sounds, beeinflusst von Soul, Reggae, Afrobeat und HipHop. Textlich geht NNEKA dieses mal noch tiefer und offener mit ihrer eigenen Historie und den Lebensumständen in Afrika ins Gericht. Sie erzählt von ihrem Leben als "Halfcast" und spricht damit jeden an, der auf der Suche nach seiner eigenen Identität seine Wurzeln nicht vergessen hat.

Ein Ausnahmealbum, wie es nur selten gibt. Man müsste 6 Sterne geben!!!

Es verschmilzt auf wunderbare Weise die Klänge ihrer afrikanischen Heimat mit coolen Beats. Der perfekte Soundtrack für den nahenden Sommer.

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Jason Collett - Heres to Being Here

Unsere Wertung: ****

Heres to Being Here

Fernab vom bombastischen Artpop der Broken Social Scene strickt Gitarrist Jason Collett weiter an seiner Solokarriere. Wurde er beim letzten Alleingang "Idols of Exile" noch vor allem von den Mitstreitern des Indiekollektivs unterstützt, hat Collett diesmal seine alte Band Paso Mino reaktiviert. Stilistisch geht er seinen Weg aber konsequent weiter und zelebriert einen US-Rock, der sich bei Americana genauso bedient wie bei denStones der 70er. Das langsame "Henry's Song", der flinke Boogie "Charlyn, Angel of Kensington" oder die grandiose Countryballade "No Redemption Song": Collett hat seine bisher besten Songs geschrieben, die ihm größte Schmeicheleien bis hin zu Dylan-Vergleichen einbringen werden. Bleibt die ängstliche Frage, wie lange ein Songwriter seiner Klasse noch bereit ist, sich in ein Indiekollektiv einzufügen.

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The Roots - Rising Down

Unsere Wertung: ****

Rising Down

Yo man! 2 ganze Jahre mussten wir jetzt auf eine Roots-Erleuchtung warten.
Jetzt ist sie da. Und ehrlich, man ist entrückt und verzückt.

Das ist mal wieder Hip-Hop so wie er eigentlich sein soll.
Einfach so, wie man es auch von The Roots so gewohnt sein sollte.

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Birthday Girl - The Roots ft Patrick Stump

Donnerstag, 24. April 2008

Michels - Zuhause

Unsere Wertung: ****

Zuhause - Spezial Edition inkl. 2 Bonustracks im Digipack

Die Eingeweihten haben unzählig Jahre geduldig auf diesen Augenblick gewartet, die noch Unwissenden werden jetzt erst begreifen, was ihnen bisher gefehlt hat: Das neue Album von Michels - endlich! Wolfgang Michels, der begnadete Singer / Songwriter aus Hamburg und lange Zeit eines des best gehütetsten Geheimnisse unseres Landes, ist in seiner 40-jährigen Karriere bei sich angekommen und stellt seine frisch gestärkten Segel noch einmal in den Wind.

Titel und Thema des Albums ist "Zuhause". Kein fester Ort, eher ein Zustand, Ziel und Sinn einer langen Reise, ein ewiges Suchen und Finden. Produziert wurde das Werk von Franz Plasa in den Home Studios in Zusammenarbeit mit jungen, hervorragenden Musikern. Den Songs hört man diese Mischung aus Erfahrung und Frische an, denn es sind perfekt arrangierte Pop-Songs für Erwachsene mit ausreichend Ecken und Kanten. Da gibt es diverse Single-Hits, großartige Album-Tracks und vor allem kein Füllmaterial. Zwölf Perlen und zwei fantastische Bonustitel, jeder Song hat seine Berechtigung mehr geht nicht.

Michels nimmt den Hörer mit auf emotionale und musikhistorische Trips durch das eigene Leben. Das ist nicht immer einfach, denn Wolfgang Michels spricht wie kaum jemand zuvor (in deutscher Sprache zumindest) die Seele auch an wunden Stellen an, hat Worte für das eigene Schweigen und treibt einem mit seiner wahrhaftigen Poesie die Tränen in die Augen. Das alles ist völlig kitschfrei, ungekünstelt und gänzlich ohne erhobenen Zeigefinger.

Michels Mikrokosmen leben von der Synergie ihrer charakterstarken Einzelteile: Eingängige Melodien, außergewöhnliche Akkorde, lasziver Gesang und herausragende Texte, die nicht verklausuliert und doch mehrdeutig sind. Jeder Song ein Genuss: Champagner für die Ohren, Picasso für den Gaumen und Rosenduft für die Augen. Wunderbarer Sinnestaumel ...

So sehr dieses Album auch das Zuhause thematisiert, so sollte man es unbedingt unterwegs hören und sich leiten lassen. In Bewegung gewinnen alle Songs nochmals völlig neue Ebenen und bieten Inspirationen ohne Ende. Angelehnt an ein Zitat von Leon Feuchtwanger bleibt nur noch zu sagen: Wer sich von diesem Album rühren lässt, darf das mit gutem Gewissen tun; denn was ihn gepackt hat, ist die legitime Wirkung reiner, großer Kunst.

Rezension by sommerklang

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Mittwoch, 23. April 2008