Diese Seite versorgt Euch mit kritischen Kommentaren zu aktuellen CD Neuerscheinungen.
die TuneSpy CD-Reviews

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Freitag, 21. Januar 2011

Cold War Kids - Mine Is Yours

Unsere Wertung: ****
Mine Is Yours
Was ein einzelner Name nicht alles anrichten kann, wenn man ihn nur oft genug im selben Zusammenhang erwähnt. Dass nämlich das neue, dritte Album der Cold War Kids unter der Ägide von Produzent Jaquire King entstanden ist, kann eigentlich nur den schrecken, der sich mit den beigefügten Horrorhäppchen (Kings Of Leon "Come Around Sundown", Norah Jones, Billy Talent) abspeisen läßt. Weil es offensichtlich nicht so gut ins Bild passt bleibt dann aber gern unerwähnt, dass dieser Mann eben auch die Produktion nahezu aller Tom-Waits-Alben nach der Jahrtausendwende verantwortet, ebenso die fabelhafte "Good News ..." von Modest Mouse und das hochgelobte "Do It!" der Liverpooler Band The Clinic.

Bei genauem Hinhören sind die Änderungen dann auch gar nicht so gravierend, denn die wesentlichen Stilmerkmale der Quartetts aus Los Angeles sind auch unter King erhalten geblieben: der affektierte, leicht angezickte Gesang Nathan Willetts, die kraftvolle und sperrige Spielart dessen, was man wohl Soulrock nennen darf, der Ideenreichtum und die Komplexität ihrer Songs, der die Band immer noch dazu verführt, sich ab und an auch mal mächtig zu verheben. Der Humus, aus dem sie jetzt schöpfen, ist halt nun nicht mehr der knarzende Indierock wie noch bei den Vorgängern "Robbers & Cowards" und "Loyalty To Loyalty", sondern eher der geschmeidige und konventionellere Rock der 90er - ihre Springsteen-Lektion jedenfalls scheinen sie gelernt zu haben.

Das mag man gutfinden oder auch nicht, fest steht, dass die Cold War Kids trotz dieser Richtungskorrektur meilenweit davon entfernt sind, platt zu sein oder sich wie ein Chris Martin am eigenen plakativen Pathos zu berauschen, um hernach im Sentiment zu ersaufen - es klingt noch immer nach echter Leidenschaft, die sich Willett da aus der Seele kratzt. "Mine Is Yours" als Titelsong, das verspielte "Out Of Wilderness", ein traurig-schönes "Skip The Charades" und das getragene "Broken Open", allesamt schöne Stücke mit Alltagshorizont und mächtig viel Herzblut. Und wenn dann mal was danebengeht wie "Sensitive Kid", das sich auf dem Radiohead-Terrain offensichtlich etwas unwohl fühlt, dann entschädigt gleich im Anschluß das anrührende "Bulldozer" und macht die Jungs ob dieser Fehlbarkeit auch wieder ein Stück sympathischer.

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Joan As Police Woman - The Deep Field

Unsere Wertung: ****
The Deep Field

Jahrelang spielte Joan Wasser mit ihrer Band The Dambuilders entweder lauten Rock, oder sie stand als Violinistin bei Plattenaufnahmen von Elysian Fields, Trail Of Dead, Sheryl Crow, Sparklehorse, Juliana Hatfield, Adam Green, David Gahan, den Scissor Sisters, Lloyd Cole und vielen mehr im Hintergrund. Zwei Musiker ebneten ihr den Weg in eine eigene Karriere. In ihrem Wohnsitz New York hatte sie Antony „and the Johnsons“ Hegarty - auf dessen umjubelten Album I Am A Bird Now sie später auch mitspielen sollte - kennen gelernt und wird Teil seiner Band The Johnsons. Dadurch kehrte ich zum Chamber-Pop und seiner Sensibilität zurück. Rufus Wainwright nahm die gefragte Studiomusikerin mit auf Tour und ließ als sämtliche Konzerte als Support eröffnen. Mit ihren intimen, wunderschönen, entspannten und von Soul durchströmten Liedern überzeugte sie ein neues Publikum, dass Wasser mit ihrer eigenen Band Joan As Police Woman erobern konnte. Spätestens mit ihrem dritten Album The Deep Field verdient sich die Amerikanerin die Annerkennung als exzellente Songwriterin und Sängerin. Nach zwei eh schon guten Werken läuft sie hier zu ganz großer Form auf, denn die einstige Freundin des verstorbenen Jeff Buckley reduziert die Anteile des Indie-Rocks zugunsten von noch mehr Soul und Barjazz, von klasse Sounds und einer intime Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. Kein Song auf The Deep Field nimmt einen so weit mit, wie das fast 8-minütige “Flash”, auf dem der bei uns unerklärlich unbekannte Joseph Arthur seinen Bariton einbringt. Dieser Song ist ein Trip, der klar macht, warum Joan Wasser das Album nach dem Ende 1995 entstandenen Bild „Deep Field“ des Hubble Teleskops benannte. Das wurde auf einen kleinen Punkt im Weltraum gerichtet, von dem man dachte, er sei völlig leer. Gefunden wurden aber ein paar Sterne der Milchstrasse und nie entdeckte Galaxien. Wasser vergleicht das mit dem Erforschen des eigenen Lebens, in das man so tief eintauchen kann wie man will, es findet sich immer etwas Neues. Dafür öffnet sich die Sängerin wie nie, verlässt die eigene Komfort-Zone und beschenkt einen mit eindringlichen Songs. Es ist schön zu sehen, dass jemand der im Schatten anderer Kollegen stand, nun die erste Geige spielt.

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Adel - 21

Unsere Wertung: ****
21

Das erste Highlight für 2011 ist da: Adele liefert mit "21" einen mehr als würdigen Nachfolger zu ihrem erfolgreichen Debüt "19". Die erste Single aus dem Album “Rolling In The Deep” wurde von Adele und Paul Epworth geschrieben und produziert, von Adele selbst als “dark bluesy gospel disco tune” beschrieben und beginnt bereits jetzt heftig auf sämtlichen Radiostationen zu rotieren. Ein Grossteil des Albums entstand in Malibu im Studio des legendären Rick Rubin (Johnny Cash, Jay Z, Red Hot Chilli Peppers) und in London beim kaum weniger bekannten Paul Epworth (Plan B, Bloc Party, Florence). Adele nennt u.a. Wanda Jackson, Yvonne Fair, Andrew Bird, Mary J Blige, Mos Def, Elbow, Tom Waits und Kanye West als Key-Einflüsse für “21”. Trotz ihres noch jungen Alters kann Adele bereits auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Mit 19 erhielt sie als erste Künstlerin den BRITS Critics’ Choice Award. Ihr Mercury-nominiertes Debütalbum "19" stieg direkt auf Nr. 1 der UK-Album-Charts, wurde mit Doppel-Platin ausgezeichnet und verkaufte mehr als 2 Millionen weltweit. Ihre Debütsingle “Chasing Pavements” war ebenfalls ein Riesenhit, erreichte Nr. 2 in den UK und wurde rund um den Globus zum Erfolg. 2009, mit gerade mal 20 Jahren, erhielt Adele 2 Grammys: Best New Artist and Best Female Pop Vocal Performance. Adele hatte wahrlich einen guten Start; aber aufgepasst: Kapitel 2 beginnt gerade erst!

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Donnerstag, 20. Januar 2011

Wire - Red Barked Tree

Unsere Wertung: ****
Red Barked Tree

Der Blick auf die erstaunliche Vita von Wire läßt einen rätseln, im wievielten Frühling sich diese Band denn nun eigentlich befindet, wo sie doch seit über dreißig Jahren fern jeder Peinlichkeit eine feine Platte nach der anderen zuwege bringt. Spötter nun könnten behaupten, die Londoner haben sich nach den agressiven Punkausflügen ihrer frühen Tage und nicht minder wilden rockistischen Wagnissen zu Beginn des neuen Jahrtausends mittlerweile auf eine enstpannte, altersgerechte und gruppendynamische Spielart des Postpunk geeinigt. Der Elektroniker würde es wohl eine Art akkustische Grundleistung nennen, die ohne größere Abstriche auch noch so manchem Greis gelänge.

Natürlich ist das unzutreffend und böse zugleich, denn wie schon auf dem gelungenen Vorgänger "Object 47" zelebrieren Wire auch auf dem aktuellen Album nichts weniger die Essenz ihres Schaffens. Dass Songs wie "Please Take", "Adapt" oder "Clay" dabei mehr als gelassen, das fast fünfminütige "Down To This" sogar schon getragen klingen, kann man ihnen kaum zum Vorwurf machen - sie hatten auch zu Zeiten von Großtaten wie "The Ideal Copy" schon solches im Programm. Zudem hieße es zu unterschlagen, dass Wire auch jetzt noch ihren Grinderman beherrschen - raue, schnellere Stücke wie "Now Was", "Two Minutes" oder das stampfende "Moreover" wirken durchaus frisch und zu keiner Zeit aufgesetzt oder berufsjugendlich.

Wer die Mannen um Colin Newman dazu in letzter Zeit live gesehen hat, der weiß, dass sie noch wollen und auch können - sie sind einfach noch nicht fertig. Und wenn ihnen dabei hin und wieder ein Kunststück wie der abschließende Titelsong gelingt, dann dürfen sie meinenthalben auf ewig, idealerweise zusammen mit den versöhnten Zeitgenossen Hook & Sumner, als Bordkapelle auf Seniorenkreuzfahrt schippern.


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Zaz - Zaz

Unsere Wertung: ****
Zaz

Die Franzosen stehen auf Zigeuner Musik. Das ist nichts Neues. Mischt man diese Musik mit Jazz und Chanson, und gibt dazu eine Sängerin, die mit Heiserkeit flirtet: da ist ZAZ.

In den ersten Minuten ist man durch die Stimme von Isabelle alias ZAZ einfach nur hin und weg: heiser und doch offen, vibrierend, frech. Eine Erschütterung. Es braucht also ein paar Minuten, bis man merkt, dass dieses Album viel mehr zu bieten hat, als eine tolle Stimme: Melodien, mitreißende Rythmen, schlichte und jedoch geniale Arrangements.

Später, beim mehrmaligen Zuhören wird klar, dass die Band ständig über bekannte Musik-Quartiers gleitet, ohne den eigenen roten Faden zu verlieren: Michel Jonasz, Francis Cabrel, Edith Piaf, Ella Fitzgerald, Serge Lama, Mano Solo... man findet alles. Für Franzosen ein Genuß, denn das Ganze fühlt sich heimelig an.

Das hat Pepp, Tiefgang, alles.
Bitte mehr davon!
Merci.

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Montag, 17. Januar 2011

Bruno Mars - Doo-Wops & Hooligans

Unsere Wertung: ****
Doo-Wops & Hooligans

Peter Gene Hernandez erblickt an einem Ort das Licht der Welt, den viele Andere - einmal besucht - wohl nur schweren Herzens wieder verlassen würden: Hawaii. Aufgewachsen in einer Familie von Musikern (sein Vater, ein Latin-Percussionist aus Brooklyn; seine Mutter, eine Sängerin) beginnt er bereits in jungen Jahren zu singen und performen. Inspiriert von den vorgetragenen alten Motown Hits, Doo-Wop-Medleys und Coverversionen, entdeckt er die Bühne für sich.Seine Beiträge zu "Nothin' on you" (B.o.B) und "Billionaire" (Travie McCoy) rücken ihn 2010 ins internationale Rampenlicht. Sänger, Songwriter, Produzent und Musiker - ein absolutes Multitalent und praktisch über Nacht berühmt. Dabei ist sein Erfolg kein Zufall und seine Debütsingle "Just the way you are" Produkt eines umtriebigen Geistes und Spiegel seines Inneren. Reich an unterschiedlichsten Musikstilen aus der ganzen Welt und ausgestattet mit dem Traum einer großen Karriere. Da überrascht es nicht, daß auch der Cee-Lo Green Hit "F*ck you" mit aus seiner Feder stammt.

Es scheint als wird alles zu Gold, was Bruno Mars (so sein Künstlername) in die Hände nimmt. 7 Grammy Nominierungen können nicht lügen. Mit der ersten Single bereits weltweit in den Top 10, macht sich der Nachfolger "Grenade" auf, um es seinem Vorgänger gleichzutun. Beide Nummern melodieverliebt und mit viel Gefühl vorgetragen. Pop, der sich nicht anbiedert, aber ebenso wenig loslässt. Seine viel zitierte Vielseitigkeit stellt er in der Folge seines Albums "Doo-Wops & Hooligans" ebenso ansprechend unter Beweis. Von sonnigen, Reggae gefärbten Klängen bei "Our first time" oder "Liquor Store Blues" (feat. Damian Marley) über einen Up Tempo Motown/Soul Track im Stile von "Runaway Baby" (pendelt irgendwo zwischen Cee-Lo Green und "Bang Bang" von K'naan) bis zu gefühlvollen Pianoballaden wie "Talking to the moon". Bruno Mars scheint für jeden Anlass, jede Stimmung und jede Jahreszeit gerüstet. Ganz stark auch die akustisch gehaltenen Stücke wie "Count on me", die in erster Linie von seiner hohen Stimme und der leichtfüßigen Gitarrenuntermalung profitieren. Zum Abschluß revanchiert sich Cee-Lo Green mit seinem Beitrag zu "The other side" - kurzzeitig fühlt man sich im Refrain an Chris Isaak's "Wicked game" erinnert. Und fertig ist die erste kleine, große Popperle 2011.

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Freitag, 14. Januar 2011

Social Distortion - Hard Times and Nursery Rhymes

Unsere Wertung: *****
Hard Times and Nursery Rhymes

Über sechs lange Jahre musste man sich gedulden, bis Mike Ness und seine Truppe ein neues Social-Distortion-Album fertigstellen konnten. Hat sich die Wartezeit gelohnt? Meine objektive Meinung: ja, auf jeden Fall! Das Punk-Gaspedal wird zwar kaum noch durchgetreten, dafür tummeln sich auf "Hard Times and Nursery Rhymes" gleich tonnenweise großartige Melodien, eher rockige Töne und jede Menge Emotionen. Nach dem instrumentalen Intro geht es ungewohnt "soulig" mit "California (Huslte and Flow)" los, welches von einem sehr coolen Gospelchor begleitet wird und natürlich promt ins Ohr geht. Chöre, Piano- und Orgelklänge sind auf dem neuen Werk generell vermehrt zu hören. Das heißt nicht, dass dies Überhand nimmt, es ist nur im Vergleich zu den Vorgängeralben so. "Hard Times..." ist keine weichgespülte Platte, allein, weil doch hin und wieder noch die rotzige Punk-n-Roll-Sau von der Leine gelassen wird, wie etwa bei "Machine Gun Blues" oder "Alone And Forsaken". Songs wie "Bakersfield" oder "Writing On The Wall" hingegen transportieren ganz große Gefühle, ohne dabei auch nur ansatzweise kitschig zu wirken. Mike Ness verstand es schon immer, auch dem härtesten Rocker eine Träne aus dem Auge zu drücken.
Der neue Social-D-Output ist einfach wieder mal ein universelles Album. Es ist für diejenigen, die einfach nur feiern wollen, für diejenigen, die an Liebeskummer leiden, für diejenigen, die gerade verliebt sind, für Verbitterte, für Glückliche, einfach für jeden. Da nimmt man auch sechs Jahre Wartezeit gerne in Kauf.

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Mittwoch, 12. Januar 2011

The Decemberists - The King Is Dead

Unsere Wertung: ****
The King Is Dead

Bei The Decemberists ging in den letzten Jahren nichts ohne Überlänge und vertrackte Konzepte: Die Single "The Tain" brachte es mal eben auf 18,5 Minuten, auf dem Album "The Crane Wife" vertonte die US-Folkband ein japanisches Märchen in drei Songs, und ihr letztes Werk "The Hazards of Love" lässt sich nur als Progfolkoper bezeichnen. Man könnte bei Bandchef und Songschreiber Colin Meloy Ermüdungserscheinungen vermuten, denn auf dem sechsten Studioalbum halten sich alle Kompositionen an konventionelle Längenvorgaben, und auch die inhaltliche Klammer fehlt. Doch Meloy hat einfach das für ihn schwerstmögliche Konzept gewählt: Purismus. Die Songs orientieren sich am Countryrock der 70er und schielen im größtenteils akustischen Gewand auf Neil Youngs Meisterwerk "Harvest". Genregemäß hat sich Meloy mit der Alternative-Country-Sängerin Gillian Welsh eine perfekte Gegenspielerin gesucht. Und auch R.E.M.-Gitarrist Peter Buck ist nicht gerade zufällig auf der Gästeliste: "Calamity Song" und "Down by the Water" könnten auch als Americana-Höhepunkte aus den folkigen Anfangstagen von R.E.M. durchgehen. Vor allem aber hat Meloy sein Händchen für Melodien noch stärker spielen lassen. Schon die herzerwärmende Ballade "January Hymn" wird uns mühelos durch den Winter bringen. Doch es folgt auch noch "June Hymn" - und spätstens dann ist klar, dass dieses Album fürs komplette Musikjahr 2011 als Messlatte taugt.

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Dienstag, 11. Januar 2011

Schwefelgelb - Das Ende Vom Kreis

Unsere Wertung: ****
Das Ende Vom Kreis

Das Intro des zweiten Schwefelgelb-Albums ist programmatisch: "Mich soll niemand fragen, in welche Richtung wir fahren, wir suchen nur das Ende vom Kreis", verkündet Sänger Sid alias Jonas Förster. Noch 2008 brachte das Duo vor allem Menschen über 30 durcheinander, als es auf dem Debüt "Alt und Neu" zwar gnadenlos NDW und Synthiepunk der 80er zitierte, dabei aber nur leichte Soundupdates vornahm. Dazu sahen die beiden Jungs aus, als wären sie direkt aus dem Genderseminar auf die Bühne gestürmt, auch wenn sie gar keine Lust hatten, die Geschlechtergrenzen neu zu definieren. Diese Koordinaten behalten sie bei, mischen aber auch aktuelle Elektrotrends unter. Harsche Ravesongs wie "Schwarz Weiss" könnten auch aus dem Katalog von Audiolith oder Ed Banger stammen, - doch Schwefelgelb sind dabei weder witzig noch bitchy. Das Duo bemüht sich lieber um ein tieferes Verständnis der Welt, und so schälen sich aus den brachialen Beats immer wieder klassische Melodien, die an New-Romantic-Helden wie Human League erinnern. Das dürfte auch viele Menschen unter 30 verwirren - und gerade deswegen sind Schwefelgelb mit ihrer Erforschung des Kreises ein gutes Stück vorangekommen.



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Sonntag, 26. Dezember 2010

Thee Spivs - Taped Up

Unsere Wertung: *****
Taped Up

Die Reinkarnation der Punkmusik. Schrammlig wie Ende der Siebziger. Ein paar Akorde.
Kurz, knackig, eingängig, revolutionär, hoch melodiös! Toll!!!

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