Diese Seite versorgt Euch mit kritischen Kommentaren zu aktuellen CD Neuerscheinungen.
die TuneSpy CD-Reviews

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Donnerstag, 4. November 2010

N.E.R.d - Nothing

Unsere Wertung: ****

Nothing

NOTHING zu bemängeln!!
Das Album ist einfach große Klasse. Wo NERD drauf steht, bekommt man auch NERD...und das heißt: Gute Lyrics, Beats und einfach den typischen Sound, für den wir alle die Band so lieben.
Hot N Fun mein Highlight des Albums feat. Nelly Furtado...ein zusätzlicher Augenschmaus. Mehr davon!

Montag, 26. April 2010

Caribou - Swim

Unsere Wertung: ****
Swim
Vergesst den sphärischen, psychedelischen 60s-Sound, mit dem man Caribou bisher in Verbindung brachte: hier kommt der Caribou Sound der Zukunft! Vom quirligen Opener "Odessa" bis hin zur herrlichen Irrfahrt des letzten Tracks "Jamelia" zeigt sich in diesen 9 brandneuen Songs mehr als deutlich, dass Dan Snaith mit "Swim" einen Riesensprung nach vorne und in alle nur erdenklichen Richtungen gemacht hat. "Swim" ist voll mit schimmernden Song-Juwelen und nachdenklichen, träumerischen Textfragmenten - in gleichem Maße von Dan Snaith umwerfend schoen und Dancefloor-tauglich umgesetzt: “I got excited by the idea of making dance music that’s liquid in the way it flows back and forth, the sounds slosh around in pitch, timbre, pan... Dance music that sounds like it’s made out of water rather than made out of metallic stuff like most dance music does,” so Dan Snaith selbst.

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CARIBOU - Odessa

Booka Shade - More!

Unsere Wertung: ****
More!

Booka Shade veröffentlichen in einem Joint Venture zwischen Get Physical Music und Cooperative Music am 23.04.2010 ihr viertes Studioalbum mit dem Titel "More!" "Wir wollten dieses Album so dynamisch wie nur möglich gestalten, mit zündenden Grooves und den für Booka Shade typischen Melodien sowie dem gewissen Nervenkitzel, den wir lieben. Das Album soll durch alle Stadien einer durchgemachten Nacht führen, von der Aufgedrehtheit bevor es los geht, über die Party, die nicht enden wollende Nacht mit all ihrer Paranoia…bis zu den Sonnenstrahlen eines frisch angebrochenen Tages" erklärt Arno Kammermeier. Zum ersten Mal haben Walter Merziger und Arno Kammermeier auf einem Album auch Gastsänger hinzugezogen und arbeiteten sowohl mit den Schweizer Elektronikpionieren von Yello zusammen sowie mit dem New Yorker Maler/Dichter/Sänger Chelonis R. Jones, einem der extravagantesten Get Physical Künstler. Parallel zum Album "More!" wird mit "Bad Love" auch die erste Single ausgekoppelt und zuvor, am 8. Februar, erscheint "Donut" von M.A.N.D.Y. vs. Booka Shade, eine weitere der legendären Kollaborationen mit dem befreundeten Clubkollektiv, unter denen vor allem "Body Language" in die jüngere Geschichte der House-und-Hof- Euphorie eingegangen ist.
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Booka Shade - Bad Love (Kaiserdisco Remix)

Hole - Nobody'S Daughter

Unsere Wertung: *****
Nobody'S Daughter

Unfassbar - ein GANZ großes Album!

Mir fehlen die Worte!

Ich habe das Album nun  schon mehrfach gehört, und ich bin fast schockiert, dass ich das noch erleben darf.
Dieses Ding ist einfach ein Megakracher!

Die Songs sind fantatsisch produziert, die Melodien chartsreif und Courntey Love's typische und unverwchselbare Sangesart wirkt derat authentisch, beladen mit Liebe und viel, viel Wut, dass ihr jedes Wort abnehmen muss! Wenn die 90er in diesem Jahr zurück kommen sollten, wie die Musik.-und Modepresse besagt, dann nehme ich sie mit diesem Album gerne an!

Courtney Love ist DER weibliche Innbegriff des Rock'n Roll und dieses Album beweist, dass die "Madonna des Grunge" zurück ist - und das in Bestform!
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Kate Nash - My Best Friend Is You

Unsere Wertung: *****
My Best Friend Is You

Zu diesem Album braucht man nicht viele Worte:

So viel Mut ist erstaunlich, so viel Talent bestechend.

Die nächsten Wochen wird wohl nicht viel großartigeres auf meiner Anlage laufen!!!

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Kate Nash - Do Wah Doo Official Video HD

Sonntag, 25. April 2010

Jamaram - Jameleon

Unsere Wertung: *****
Jameleon
So, am heutigen Tag ist das vierte Studioalbum von Jamaram erschienen, und schon mal vorab sei gesagt, dieses Album ist erneut ein Knüller.

Es ist immer wieder unfaßbar, wie es diese Jungs schaffen, verschiedene Stilrichtungen so gut miteinander zu verschmelzen, dass aus "Jameleon" ein perfektes Werk geworden ist.
Ob Salsa, Reggae, Funk, HipHop...alles ist vertreten, und es wundert einen doch immer wieder, dass den Jungs der Durchbruch in ganz Deutschland immer noch nicht so richtig gelungen ist, obwohl ihre Live-Auftritte mittlerweile schon legendär sind, und nicht nur in Insiderkreisen zu Begeisterung und Euphorie hinreißen lassen.

Einzelne Stücke aus diesem Album lobend zu erwähnen, wäre unfair gegenüber denen, die man schlicht und einfach vergessen haben könnte.
Dieses Werk ist in sich so ausgereift, dass man es sich kaum vorstellen kann, dass Jamaram nicht damit endlich ganz nach oben kommen.
Bei jedem einzelnen Song spürt man die Lust und Freude Musik zu machen, den Zuhörer daran teilhaben zu lassen, und ihn mit auf die Reise zu nehmen, um ca.45 Minuten lang in ein absolutes Sommerfeeling einzutauchen.

Die Band war Ende 2008 für einige Wochen in Uganda, und man spürt die Einflüsse afrikanischer Musik ganz deutlich auf ihrem Album, was dem Ganzen noch zusätzlich Esprit verleiht.
So vielseitig wie Jamaram mit ihrer Musik umgehen, und sie verbreiten, dürften aktuell nur wenige Gruppen in Deutschland sein.

Noch einmal an die Leute, welche sich evtl. das Album kaufen wollen :

Hier macht niemand einen Fehler, es ist das perfekte Album für laue Sommernächte, zum Träumen, zum Tanzen...es ist alles dabei.
Und wer die Möglichkeit besitzt, einem Konzert von Jamaram in seiner Gegend beiwohnen zu können, der sollte sich die Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen, denn es wird einem eine etwa zweistündige Show geboten, in der die Musiker von Jamaram ihren Fans zeigen, dass es noch jemanden gibt, der den Kontakt zu Fans sucht, ehrliche Musik spielt, und nicht nur auf den Klingelbeutel seines Zuhörers schaut.

"Jameleon" ist ein Muß für den CD-bzw.MP3-Player.

Ein Live-Auftritt der Band hingegen ein Muß für jeden, der zwei Stunden lang Spaß haben möchte, und die Sorgen des Alltags von acht jungen Leuten, plus deren Gastmusikern, vertreiben lassen will.

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Jamaram - Rainbow (Featuring Bani Silva) - Jameleon

Malachai - Ugly Side of Love

Unsere Wertung: ****
Ugly Side of Love

Malachai heißt auf Hebräisch Engel. Malachai ist auch ein Charakter aus der Verfilmung der Stephen-King-Geschichte "Children Of The Corn". Wonach sich das Duo aus Bristol letztlich benannt hat, ist nicht mehr ganz klar. Fest steht: Gee ist der Frontmann und Sänger, die Musik stammt von Scott. Das ist der leichte Part der Malachai-Erklärung. Ihre Musik hingegen ist nicht so leicht zu definieren. Malachais Sound lebt von unterschiedlichsten Einflüssen: Hip-Hop, 60er-Psychedelic, Dubstep und Dutzende weitere musikalische Stile. Der "NME" beschreibt sie als "musikalisch wagemutig", das "Mojo" wittert eine "Bristol-Sensation", und Serge Pizzorno (Kasabian) sagt über Malachai: "Sie erinnern mich an die 'Revolver'-Ära der Beatles, aber mit dem Vibe des frühen DJ Shadow."

Wir meinen: auf alle Fälle mal anhören! Lohnt sich!

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Snowflake - Malachai

Samstag, 10. April 2010

Sofa Surfers - Blindside

Unsere Wertung: ****
Blindside

Wenn man die Entwicklung der Sofa Surfers seit ihrem Debüt 1997 verfolgt, ergibt sich Erstaunliches. Von ihren Anfängen als Größen der Wiener Loungeschule haben sie sich mittlerweile weit entfernt - und geben sich auf "Blindside" phasenweise so düster und latent aggressiv, als hätten sich Massive Attack mit Can und Nirvana zusammengetan. Die eingespielte Elektronik trägt Schmutz auf, Mani Obeya steuert soulkontaminierten Sprechgesang bei, die stoischen Beats dürften Jaki Liebezeit gefallen, und der Lärm verzerrter Gitarren zischt der Musik in die Eingeweide wie künstliche Blitze, die Frankensteins Monster zum Leben erwecken wollen. Das wirkt manchmal zu schrammelig und monoton, doch in den besten Momenten hat das postindustrielle Magie. Kein Album für die Chilloutzone, oh nein.
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PLAYING THE GAME / SOFA SURFERS

Dum Dum Girls - I Will Be

Unsere Wertung: *****
I Will Be

Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die umtriebige und heißhungrige Szene die Dum Dum Girls zum "next big thing" aus den Staaten ausrufen würde, bringen sie doch alle nötigen Attribute für diese Kategorie mit: Vier Mädels aus dem sonnigen Kalifornien spielen blechernen, auf billig produzierten Garagepunk, Surfgitarren satt, schnell, kurz und auf den Punkt. Dazu die passende Attitüde, lustige Songtitel (von denen es das frühere "Catholicked" leider nicht aufs Album geschafft hat), ein paar gelungene Liveauftritte und fertig ist der Hype. Es läßt sich allerdings auch recht wenig dagegen sagen - die Songs klingen frisch hingerotzt und gerade die schnelleren (Jail La La, Yours Alone, I Will Be) sind kleine Energiebündel. Sängerin Dee Dee verortet ihre Band laut eigenen Angaben zwischen den Shangri-Las und den Ramones und kann auch ihre Vorliebe für die Noisegewitter von Jesus And Mary Chain schlecht leugnen (Rest Of Our Lives). Als nette Überraschung gibt's obendrauf noch einen deutschen Titel, "O Mein M" gibt die herrlich schräge Reminiszenz an die allgegenwärtigen 60er - Kirstin Gundred alias Dee Dee hat ein Jahr in Deutschland studiert und sich offensichtlich in Sachen Kulturtransfer einiges vorgenommen. Bewußte optische Parallelen in puncto Cover zu Vampire Weekend werden dagegen rundweg abgelehnt, was dort gestyltes Yuppietum persiflieren sollte ist hier nur ein liebgewonnenes Porträt der Mutter der Sängerin aus deren Jugendzeit. Ein kurzweiliges Album also in der Tat, es kann sogar noch mit einer träumerischen Surfballade (Baby Don't Go) glänzen. Aber um ehrlich zu sein: Ich glaube nicht, dass wir im nächsten Jahr von den Dum Dum Girls noch viel hören werden - deshalb gibt's an dieser Stelle schon mal vorausschauende, launige fünf Sommersterne.

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Dum Dum Girls - Jail La La

Audio Bullys - Higher Than the Eiffel

Unsere Wertung: ****
Higher Than the Eiffel

Fünf lange Jahre suchten die Audio Bullys nach einem "Generation"-Nachfolger. Und wie das immer so ist bei Nachfolgern durchwachsener zweiter Alben, wird versucht, die Brillanz des Debüts ("Ego War") zu reanimieren und zugleich hip und unverbraucht zu wirken. Ein solcher anscheinend misslungener Versuch, von dem sogar Single und Erscheinungsdatum vorlagen, erschien niemals. Jetzt also "Higher than the Eiffel". Großspurige Ansage zunächst, hinter der 14 Electroclashsongs stecken, teilweise mit Offbeat- und Rockelementen. Diese bereiten Tanzfreude, wenn auch nicht ganz auf Eiffelturmhöhe. Hier und da schwächelt es, manchmal ätzt einen diese pseudosphärische Stimme aus dem Synthesizer nur noch an. Und dann gibt gerade dieser Gesang einem anderen Song die Durchschlagskraft. Bestes Beispiel dafür: "Twist me up", der wenig elektronisch anmutet und trotzdem oder gerade deshalb überzeugt. Auch wenn hier und da ruhige Passagen Zeit zum Verschnaufen bieten: Die krachenden, knarzenden Passagen sind es, die überzeugen.

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Audio Bullys - Only Man