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Mittwoch, 2. April 2008

Smoke Blow - Colossus

Unsere Wertung: *****

Colossus

Ja, es gibt sie auch noch, die 5-Stars-Alben! Die hier ist so eine!

Kieler Ostseesturm!
...nach "Dark Angel" nun das zweite Album, das mit eingängigeren Melodien und Gesang zu überzeugen weiß.
Es fehlt zwar ein klein wenig die Kraft der früheren Alben, für die Smoke Blow bekannt war, trotzdem ist es noch meilenweit vom einfallslosen Mittelfeld entfernt, in dem sich andere Bands bewegen...

Weiter so!

Metal Hammer sagt:

"Der Kieler Kampfdampfer ist zurück! Nach ihrem Geniestreich DARK ANGEL gibt sich die deutsche Punkrock-Institution mit ihrem neuen Album COLOSSUS die Ehre. Und das klingt so kolossal, wie man es von Captain Jack Letten und seinen Mannen von jeher gewohnt ist"

Die volle Smoke Blow - Power wird man sowieso nur live erleben können, denn diese Band gehört einfach auf die Bühne!!!!

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The Horror the Horror - Wired Boy Child

Unsere Wertung: ****

Wired Boy Child

Immer noch knackig und punchy, dabei aber behutsamer und melancholischer: Auch das Zweite der Schweden überzeugt, obgleich nicht mehr ganz so unmittelbar.

Das Debüt war einer dieser Geheimtipps, den viele nett, hübsch und solide fanden, der bei manchen aber echte Wellen totaler Hingabe auslöste – es schlecht oder langweilig zu bezeichnen, war quasi ausgeschlossen. Da wurde aus wenig wahnsinnig viel gemacht: Zwei knarzige Telecaster, die mit stoischem Stakkatobeat nach vorne preschen, ein ultraknackiger Bass und ein treibendes Schlagzeug, mehr bieten die Schweden The Horror The Horror nicht an. Abgesehen natürlich von ihren unfassbar schönen, ja weltumarmenden Melodien, die dem Hörer unmittelbar ein Lächeln auf das Gesicht zauberten. Im Großen und Ganzen ist all das geblieben – und doch ein wenig anders. Die vierköpfige Band um die eindringliche Stimme von Joel Lindström nahm Tempo raus und lud dafür mehr Melancholie ins Songwriting. Das ändert natürlich erst mal nichts an ihrer Fähigkeit, noch immer schöne, in sich stimmige und doch recht eigen zusammengedachte Songs zu komponieren. Und doch reißt ihr zweites Album auf Anhieb nicht mehr so mit wie noch das Debüt. Es wächst eher im Subtilen und Kleinen, es schleicht sich an anstatt zu überfallen. Es ist, so viel ist sicher, immer noch von einer überdurchschnittlichen Schönheit, aber eben eher einer herbstlich melancholischen als einer freudig lächelnden wie noch beim Debüt. Nach wie vor sind The Horror The Horror im dicht besetzten Indie-Feld damit eine besondere Band – wenngleich eine, die man sich etwas behutsamer erschließen muss.

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The Raconteurs - Consolers Of The Lonely

Unsere Wertung: ****

Consolers Of The Lonely

Was 2005 mit einer Spontansession begann und ein Jahr später im
Grammy-nominierten Album „Broken Boy Soldiers” mit dem Hit „Steady, As
She Goes“ kulminierte, findet jetzt seine langersehnte, aber auch
überraschende Fortsetzung: „Consolers Of The Lonely“ heißt das zweite
Album der Raconteurs. In einer konzertierten Aktion zaubert die
Supergroup um Jack White (The White Stripes), Brendan Benson und den
Greenhornes Jack Lawrence und Patrick Keeler 14 neue Songs aus dem Hut.
Aufgenommen wurde „Consolers Of The Lonely“ in Nashville, Tennessee,
die Fertigstellung erfolgte Anfang März, erscheinen wird das Album
weltweit in allen Formaten gleichzeitig am 25. März. Die Idee hinter
dieser Blitzveröffentlichung: Die Fans der Alternative-Rocker sollen
das Album in ihrem Lieblingsformat ohne Vorurteile der Journalisten und
Vorgaben der Händler ganz unabhängig für sich entdecken.

Gefällt nicht nur Fans von The White Stripes, sondern auch allen anderen, die Geschmack haben!

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Navel - Frozen Souls

Unsere Wertung: ***

Frozen Souls

13 Songs und knappe 54 Minuten lang gibt es voll auf die Ohren, mal
hart, mal härter, aber dann auch balladesk wie bei dem Song "Blue
World", neben "Frozen Souls" und "Keep Me Dry" mein persönlicher
Favourit auf der CD. Am Ende fehlt mir aber irgendwie der
Wiedererkennungswert der Band, da bleibt bei mir nichts hängen, kein
bestimmter Song, nicht der Klang der Gitarre oder die Stimme des
Sängers. Da ist eine Entwicklung noch deutlich von Nöten !

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Hooverphonic - The President of Lsd Golf Club

Unsere Wertung: ****

The President of Lsd Golf Club

Schon mit dem Opener "Stranger" entführen die Belgier in ein warmes, sanftes Universum aus lieblichen, ruhigen Klängen, die zwar etwas nachdenklich, durch die wunderbare Stimme von Geike Arnaert aber selten melancholisch sondern immer zuversichtlich klingen. Die Reminiszenz an die 60er Jahre wird nicht nur mit dem seltsamen Titel der CD geleistet, sondern drückt sich durch Orgel, Melotron und leichte Surfgitarren auch in Kompositionen wie "Expedition Impossible" oder "The Eclipse Song" aus.

Vor allem das ausdrucksstarke, aber nie aufdringliche Bassspiel von Mastermind Alex Callier nimmt viel Raum ein und kommt bei Tracks wie "50 Watt", "Billie" oder dem bezaubernden "Black Marble Ties" sehr gut zur Geltung. Doch der Mann greift auch wieder selbst zum Mikro und ergänzt seine Kollegin bei "50 Watt" und "Circles" ganz hervorragend.

Selbst bei chilligen Songs wie dem besagten "Circles" oder "Billie" hält die leichte Melancholie nie lange an und man kann sich entspannten Klangcollagen hingeben, ohne dass in düstere Gedanken abzudriften oder sich in Selbstzweifeln oder gar Selbstmitleid zu verlieren.

Mit dem von Alex und Geike gemeinsam gesungenen "Gentle Storm" (hat mit seinen Streichern und fast traditionellen Arrangements das Zeug zur Single) und dem abschließenden "Bohemian Laughter" zeigen sie sich unerwartet mainstreamtauglich. Das ist jedoch alles andere als ein Beinbruch, denn ein wenig mehr Aufmerksamkeit hätten Hooverphonic von Morcheeba-, Portishead- oder Moloko-Fans schon verdient.

Wer diese tolle Band bisher verpasst hat, den empfiehlt sich, zumindest die 2006 erschienen Single-Collection sich zuzulegen.
Denn Alben machen die Belgier schon seit 1996.

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Deutschland Sucht Den Superstar - Fly Alone

Unsere Wertung: *

Fly Alone

Sucht Deutschland wirklich einen solchen Superstar?

Ich hab mir schon überlegt, ob ich nicht einmal 0 Sterne, zero points für so ein Ding hergeben sollte. Das Zeug dazu hätte diese Scheibe ja schon. Leute, kauft Euch Sachen, die das Geld Wert sind und unterstützt nicht solche Geier, wie RTL und DB!

Fliegt ruhig alleine weiter! Passender könnte man sich einen Albumtitel wohl nicht mehr aussuchen. Good Bye! Hoffentlich sehen wir uns nicht wieder!

Hörproben sollten sich diesbezüglich wohl erübrigen!

Starporträt? Wo ist hier ein Star? Wird wohl auch nie einer von denen werden!

Kauft Euch bei Amazon bitte was besseres. Wird, so denke ich, nicht allzu schwierig sein!

Dienstag, 1. April 2008

Moby - Last Night

Unsere Wertung: **

Last Night

Trauerspiel!

Das Album für den Fan und sonst (leider) niemanden.

Über weite Strecken hört sich das Album an, als
hätte Moby aus den Play- und 18-Sessions immer noch ein paar Tracks
über gehabt... Also die B-Seiten aus dieser Zeit waren teilweise
besser als das hier. Ein solch lahmes Eigenplagiat als Disco-Revival zu
Veröffentlichen ist schon ziemlich frech. Also einen Stern
für's Album und einen für die Verkaufsstrategie... ;-) Lieber
die vorher erwähnten Platten kaufen, wenn man sie noch nicht besitzt.

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Montag, 31. März 2008

R.E.M. - Accelerate

Unsere Wertung: ****

Accelerate

Das rockt ja!
Meiner Meinung nach ist Accelerate definitiv eines der besten Alben von R.E.M.!
Diese Scheibe kommt bei mir gleich nach UP, Monster und New Adventures In HiFi und ist in etwa gleichauf mit Out Of Time. "Living Well Is The Best Revenge" ist wohl der beste Rocker den diese Band je geschrieben hat und "Houston" ist einfach ein Übersong! Nicht vergessen darf man das grandiose "Sing For The Submarine", einer der besten und interessantesten Songs der Bandgeschichte.
Abzug gibts für die bescheidene Länge des Albums, knapp 30 Minuten sind schon etwas mager...
Super auch die Singel: Supernatural Superserious

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Blackmail - Tempo Tempo

Unsere Wertung: ****

Tempo Tempo (Ltd.Digi plus Bonus-Tracks & Poster)

THE GOOD PART5
of (German) Rockmusic - eindeutig Blackmail!
Album Nr. 6 kommt im Eil-TEMPO, TEMPO und hinterlässt Bock auf wieder und wieder hören. Bei Blackmail sind es nicht die immer neuen super-innovativen, noch nie dagewesenen Stilmittel, die mich kicken, sondern die ganz eigene Stimmung ihrer Musik, getragen von Melancholie und Gewittersoundwänden, der ich hoffnungslos ergeben bin.
Die Großen:
"THE GOOD PART "(kann so niemand außer ihnen, die Flöte im Mittelteil is killing me)
"The MENTALIST" (die orientalischen Streicher über'm Gesang, süchtig machend)
"FALSE MEDICATION" (ab jetzt für immer in jeden Liveset, Wand!)
"SSSHAME" (die zweite Stimme im Refrain - Aydo plus Kurt, unschlagbar)

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Yael Naim - Yael & Donatien

Unsere Wertung: ****

Yael Naim ( Mit dem Song aus der Apple Werbung)

Na also ... offensichtlich muss Popmusik doch nicht zwangsläufig nach Fastfood schmecken.
Yael Naim bietet uns ein Album voll von flockig leichten Liedern, die nicht mehr aber auch nicht weniger bewirken, als dass der März nicht mehr ganz so grau durch die Fenster lugt.
Sicherlich ist das alles nichts für die Ewigkeit, aber eine wohltuende Abwechslung von der biederen Reissbrettmusik aus den gängigen Charts ist es allemal.

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