Diese Seite versorgt Euch mit kritischen Kommentaren zu aktuellen CD Neuerscheinungen.
die TuneSpy CD-Reviews

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Mittwoch, 2. April 2008

The Raconteurs - Consolers Of The Lonely

Unsere Wertung: ****

Consolers Of The Lonely

Was 2005 mit einer Spontansession begann und ein Jahr später im
Grammy-nominierten Album „Broken Boy Soldiers” mit dem Hit „Steady, As
She Goes“ kulminierte, findet jetzt seine langersehnte, aber auch
überraschende Fortsetzung: „Consolers Of The Lonely“ heißt das zweite
Album der Raconteurs. In einer konzertierten Aktion zaubert die
Supergroup um Jack White (The White Stripes), Brendan Benson und den
Greenhornes Jack Lawrence und Patrick Keeler 14 neue Songs aus dem Hut.
Aufgenommen wurde „Consolers Of The Lonely“ in Nashville, Tennessee,
die Fertigstellung erfolgte Anfang März, erscheinen wird das Album
weltweit in allen Formaten gleichzeitig am 25. März. Die Idee hinter
dieser Blitzveröffentlichung: Die Fans der Alternative-Rocker sollen
das Album in ihrem Lieblingsformat ohne Vorurteile der Journalisten und
Vorgaben der Händler ganz unabhängig für sich entdecken.

Gefällt nicht nur Fans von The White Stripes, sondern auch allen anderen, die Geschmack haben!

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Navel - Frozen Souls

Unsere Wertung: ***

Frozen Souls

13 Songs und knappe 54 Minuten lang gibt es voll auf die Ohren, mal
hart, mal härter, aber dann auch balladesk wie bei dem Song "Blue
World", neben "Frozen Souls" und "Keep Me Dry" mein persönlicher
Favourit auf der CD. Am Ende fehlt mir aber irgendwie der
Wiedererkennungswert der Band, da bleibt bei mir nichts hängen, kein
bestimmter Song, nicht der Klang der Gitarre oder die Stimme des
Sängers. Da ist eine Entwicklung noch deutlich von Nöten !

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Hooverphonic - The President of Lsd Golf Club

Unsere Wertung: ****

The President of Lsd Golf Club

Schon mit dem Opener "Stranger" entführen die Belgier in ein warmes, sanftes Universum aus lieblichen, ruhigen Klängen, die zwar etwas nachdenklich, durch die wunderbare Stimme von Geike Arnaert aber selten melancholisch sondern immer zuversichtlich klingen. Die Reminiszenz an die 60er Jahre wird nicht nur mit dem seltsamen Titel der CD geleistet, sondern drückt sich durch Orgel, Melotron und leichte Surfgitarren auch in Kompositionen wie "Expedition Impossible" oder "The Eclipse Song" aus.

Vor allem das ausdrucksstarke, aber nie aufdringliche Bassspiel von Mastermind Alex Callier nimmt viel Raum ein und kommt bei Tracks wie "50 Watt", "Billie" oder dem bezaubernden "Black Marble Ties" sehr gut zur Geltung. Doch der Mann greift auch wieder selbst zum Mikro und ergänzt seine Kollegin bei "50 Watt" und "Circles" ganz hervorragend.

Selbst bei chilligen Songs wie dem besagten "Circles" oder "Billie" hält die leichte Melancholie nie lange an und man kann sich entspannten Klangcollagen hingeben, ohne dass in düstere Gedanken abzudriften oder sich in Selbstzweifeln oder gar Selbstmitleid zu verlieren.

Mit dem von Alex und Geike gemeinsam gesungenen "Gentle Storm" (hat mit seinen Streichern und fast traditionellen Arrangements das Zeug zur Single) und dem abschließenden "Bohemian Laughter" zeigen sie sich unerwartet mainstreamtauglich. Das ist jedoch alles andere als ein Beinbruch, denn ein wenig mehr Aufmerksamkeit hätten Hooverphonic von Morcheeba-, Portishead- oder Moloko-Fans schon verdient.

Wer diese tolle Band bisher verpasst hat, den empfiehlt sich, zumindest die 2006 erschienen Single-Collection sich zuzulegen.
Denn Alben machen die Belgier schon seit 1996.

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Deutschland Sucht Den Superstar - Fly Alone

Unsere Wertung: *

Fly Alone

Sucht Deutschland wirklich einen solchen Superstar?

Ich hab mir schon überlegt, ob ich nicht einmal 0 Sterne, zero points für so ein Ding hergeben sollte. Das Zeug dazu hätte diese Scheibe ja schon. Leute, kauft Euch Sachen, die das Geld Wert sind und unterstützt nicht solche Geier, wie RTL und DB!

Fliegt ruhig alleine weiter! Passender könnte man sich einen Albumtitel wohl nicht mehr aussuchen. Good Bye! Hoffentlich sehen wir uns nicht wieder!

Hörproben sollten sich diesbezüglich wohl erübrigen!

Starporträt? Wo ist hier ein Star? Wird wohl auch nie einer von denen werden!

Kauft Euch bei Amazon bitte was besseres. Wird, so denke ich, nicht allzu schwierig sein!

Dienstag, 1. April 2008

Moby - Last Night

Unsere Wertung: **

Last Night

Trauerspiel!

Das Album für den Fan und sonst (leider) niemanden.

Über weite Strecken hört sich das Album an, als
hätte Moby aus den Play- und 18-Sessions immer noch ein paar Tracks
über gehabt... Also die B-Seiten aus dieser Zeit waren teilweise
besser als das hier. Ein solch lahmes Eigenplagiat als Disco-Revival zu
Veröffentlichen ist schon ziemlich frech. Also einen Stern
für's Album und einen für die Verkaufsstrategie... ;-) Lieber
die vorher erwähnten Platten kaufen, wenn man sie noch nicht besitzt.

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Montag, 31. März 2008

R.E.M. - Accelerate

Unsere Wertung: ****

Accelerate

Das rockt ja!
Meiner Meinung nach ist Accelerate definitiv eines der besten Alben von R.E.M.!
Diese Scheibe kommt bei mir gleich nach UP, Monster und New Adventures In HiFi und ist in etwa gleichauf mit Out Of Time. "Living Well Is The Best Revenge" ist wohl der beste Rocker den diese Band je geschrieben hat und "Houston" ist einfach ein Übersong! Nicht vergessen darf man das grandiose "Sing For The Submarine", einer der besten und interessantesten Songs der Bandgeschichte.
Abzug gibts für die bescheidene Länge des Albums, knapp 30 Minuten sind schon etwas mager...
Super auch die Singel: Supernatural Superserious

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Blackmail - Tempo Tempo

Unsere Wertung: ****

Tempo Tempo (Ltd.Digi plus Bonus-Tracks & Poster)

THE GOOD PART5
of (German) Rockmusic - eindeutig Blackmail!
Album Nr. 6 kommt im Eil-TEMPO, TEMPO und hinterlässt Bock auf wieder und wieder hören. Bei Blackmail sind es nicht die immer neuen super-innovativen, noch nie dagewesenen Stilmittel, die mich kicken, sondern die ganz eigene Stimmung ihrer Musik, getragen von Melancholie und Gewittersoundwänden, der ich hoffnungslos ergeben bin.
Die Großen:
"THE GOOD PART "(kann so niemand außer ihnen, die Flöte im Mittelteil is killing me)
"The MENTALIST" (die orientalischen Streicher über'm Gesang, süchtig machend)
"FALSE MEDICATION" (ab jetzt für immer in jeden Liveset, Wand!)
"SSSHAME" (die zweite Stimme im Refrain - Aydo plus Kurt, unschlagbar)

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Yael Naim - Yael & Donatien

Unsere Wertung: ****

Yael Naim ( Mit dem Song aus der Apple Werbung)

Na also ... offensichtlich muss Popmusik doch nicht zwangsläufig nach Fastfood schmecken.
Yael Naim bietet uns ein Album voll von flockig leichten Liedern, die nicht mehr aber auch nicht weniger bewirken, als dass der März nicht mehr ganz so grau durch die Fenster lugt.
Sicherlich ist das alles nichts für die Ewigkeit, aber eine wohltuende Abwechslung von der biederen Reissbrettmusik aus den gängigen Charts ist es allemal.

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Samstag, 22. März 2008

Ein schönes Osterfest

die neuen Trend-Charts sind online!

chart



Rick Ross - Trilla

Unsere Wertung: ****

Trilla

Am 08. August 2006 veröffentlichte Miami Rapper Rick Ross sein überragendes Debutalbum "Port of Miami" mit der mega Hitsingle "Hustlin". Nun gut 1 1/2 Jahre später steht sein Nachfolgealbum "Trilla" in den Startlöchern und Ross selbst hat sich mit seinem Debutalbum eine ziemlich große Messlatte gesetzt. Um diese zu brechen hat sich Rick Ross für "Trilla" einige namhafte Produzenten wie Justice League, Mannie Fresh, J.R. Rotem, The Runners, Drumma Boy, DJ Toomp oder Just Blaze ins Boot geholt und auch mit Gastauftritten wurde nicht gegeizt, Artists wie T-Pain, R. Kelly, Nelly, Jay Z, Young Jeezy oder Trey Songz sind nur einige Namen. "Trilla Intro" damit beginnt das Album und Justice League bringt uns hier schonmal einen fetten Beat der einen perfekt auf das Album einstimmt und Rick Ross stellt bereits hier seine Klasse unter Beweis. Danach geht es munter weiter mit "All I have in this world" das aus der Feder von Ex Cash Money Produzent Mannie Fresh stammt, der uns einmal mehr einen tollen Beat liefert, sowie ein sehr geiles Instrumental mit teilweise kurzen E-Gitarren Einsätzen. Jetzt folgen die beiden Singles "The Boss" und "Speedin" welche wohl vielen schon bekannt sein dürften und gute Songs für die Clubs sind. "Money make me come" wirkt von der ersten Sekunde an düster und aggressiv wohingegen dann "This is the life" mit RnB Sänger Trey Songz dann schon fast wieder ruhig daherkommt. "Here I Am" weist einen etwas schnelleres Instrumental auf, ziemlich ungewöhnlich für eine Drumma Boy Produktion wie ich finde, weißt aber zudem noch eine echt schöne Pianomelodie auf. "Maybach Music" ist ebenfalls ein starker Song zusammen mit Jay Z und "Billionaire" kommt von Anfang an mit einem kraftvollen basshaltigen Beat daher sowie einer mystischen Melodie. "Luxury Tax" ist wohl ein Traum für Down South Fans:Rick Ross zusammen mit Weezy, Jeezy und Trick Daddy auf einem Track -der Wahnsinn und ein bekanntes Melodie Sample gibts auch noch dazu. Mit "I'm only human" gibt es zum Abschluss des Albums noch einmal ein Feuerwerk. Der Song an sich wirkt etwas rockig durch die E-Gitarren und Rodney im Refrain, ungewöhnlich für den Sound von Rick Ross aber irgendwie auch verdammt cool. Rick Ross schafft mit "Trilla" ein starkes Album, das aber meiner Meinung nach nicht ganz an das geniale Debut "Port of Miami" herankommt.
Deswegen 4 Sternchen nur.

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